DER GENETISCHE FINGERABDRUCK                               Oberstufe

 

Bei diesem Versuch isolieren die Schüler*innen DNA aus den Zellen ihrer eigenen Mundschleimhaut. Diese DNA wird dann genutzt, um auf einem bestimmten Abschnitt (dem Mikrosatelliten-Locus YNZ22) eine PCR durchzuführen. Anhand einer Gelelektrophorese wird dargestellt, dass dieser Locus bei verschiedenen Menschen unterschiedlich viele Wiederholungen einer DNA-Sequenz enthält, und daher für einen genetischen Fingerabdruck herangezogen werden kann. Die Theorie dahinter, die Einsatzmöglichkeiten des genetischen Fingerabruckes und der PCR im Allgemeinen werden besprochen. Die angewandten Methoden werden im Einzelnen erläutert. Da diese Techniken sehr komplex sind, ist ein Grundwissen über DNA nötig, um den Versuch in allen Einzelheiten zu verstehen.

Der Versuch dauert ca. 6-7 Zeitstunden. Die Gruppengröße sollte 24 Schüler nicht übersteigen.